Omega-3-Fettsäuren – Das Wunderfett!

Einige Nahrungsergänzungen und diätetische Lebensmittel können nachweislich leistungssteigernd wirken bzw. bestehende Nährstoffdefizite ausgleichen. Dazu gehört unter anderem auch Omega-3. In unserer neuen Serie wollen wir darüber Berichten. Bei Fragen rund um das Thema Nahrungsergänzung können Euch Robert Budschulowski und Constanze Ramberg helfen.

Und diese Aussage ist nicht übertrieben!

Die Omega-3-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und zählen somit zu den „Guten Fetten“. Doch was wirklich hinter den Omega-3-Fettsäuren steckt möchten wir euch in diesem Artikel aufzeigen.

Während bei unseren Vorfahren in der Steinzeit ein Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 von 1:1 in der Nahrung bestand, so liegt das Verhältnis heute in den Industrieländern bei 1: 8 – 10.

lachsDiese Überversorgung mit Omega-6 Fettsäuren wird durch die reichliche Verwendung von Margarine sowie dem hohen Konsum von Getreideprodukten und dessen Einsatz im Tierfutter verstärkt.

Durch das erhöhte Angebot von Omega-6-Fettsäuren kommt es zu einer unausgeglichenen Synthese von Gewebshormonen und damit zu ungünstigen Auswirkungen auf den Organismus wie zum Beispiel in Form von einer erhöhten Verletzungsanfälligkeit bei Sportlern oder ein erhöhtes Risiko des Herz- und Schlaganfallrisikos.

Eine vermehrte Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren führt hingegen zu folgenden positiven Effekten:

  • Verbesserung der Insulinempfindlichkeit der Zellen
  • Grundumsatzerhöhung
  • erleichterter Abbau von Körperfett
  • schnellere Regeneration
  • Entzündungshemmung
  • Blutdrucksenkung
  • verminderte Blutplättchenverklumpung
  • Stabilisierung des Herzrhythmus
  • Verbesserung der Blutfettwerte

Die wichtigsten tierischen Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind Hering, Lachs und Makrele. Jedoch sind auch pflanzliche Quellen wie Leinsamen und Leinsamenöl, mit geringerem Gehalt auch Wallnüsse, Wallnussöl und Rapsöl gute Lieferanten.

EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) sind die biologisch aktivsten Omega-3-Fettsäuren. Der Körper benötigt ca. 1 g dieser beiden tierischen Omega-3-Fettsäuren täglich. Diese Menge kann durch  2 – 3 Fischmahlzeiten bei den genannten Fischen pro Woche erreicht werden. Eine vermehrte Aufnahme führt jedoch zu den bereits aufgezeigten positiven Effekten.

Eine sinnvolle Ergänzung kann der Einsatz von Fischöl oder Fischöl-Kapseln sein. Dabei solltet ihr darauf achten, dass ihr ca. 1g EPA und DHA zu euch nehmt, um die positiven Effekte auszulösen. Bei guten Herstellern ist die Mengenangabe von EPA und DHA angegeben. Dabei spielt es keine Rolle wieviel EPA und DHA anteilig enthalten sind. Wichtig ist, dass sie zusammen ca. 1000mg ausmachen.

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